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Entwicklung und Bau

Immer wieder wurden wir von Lohnunternehmern angesprochen und gefragt, weshalb es keinen Dosierwagen für den Lohnunternehmer in Bezug auf Leistung und Bedürfnis gibt. Durch diese vielen Anfragen fühlten wir uns herausgefordert selber etwas zu bauen ohne zu wissen, wie der Markt darauf reagieren wird.

Die ersten Ideen dazu wurden skizziert, obwohl nur Breite, Länge und Inhalt festgelegt waren. Es war gar nicht so einfach, alle Wünsche und Anforderungen, die Lohnunternehmer und Kollegen an diesen Wagen stellten, umzusetzen. Es musste ein 2-Achs Wagen sein mit grosser Bereifung aber es durfte kein Tandemwagen sein. Gefordert waren weiter ein grosser Drehkranz und ein vollhydraulischer Antrieb, ohne dass die Gelenkwelle umgesteckt werden muss.


Im Winter 1993/1994 bauten wir den Prototypen „Peter Valentin“.


Auf diese Basisversion wurde in einem ausgeklügelten Verfahren die komplette Hydraulikanlage aufgebaut. Die einfache und zuverlässige Bedienung bestätigt uns die richtige Wahl. Daher wurde auch das Ersatzteillager um die entsprechenden Komponenten erweitert.

Viel schwieriger gestaltete sich aber die Suche nach einem Hersteller, der den Wagen nach unseren Angaben baut. Wir haben den Auftrag an die Firma Gilibert, Frankreich erteilt.

Die ersten Wagen hatten trotzdem Abweichungen zu unserem Prototypen: sie wurden in unserer Werkstatt nachgebessert und dem verlangten Standard angepasst. Nach Beheben dieser Anfangsschwierigkeiten und der Kostenoptimierung ergaben sich reelle Marktchancen für dieses Spezialgerät.

Bis im Sommer 2007 sind nun bereits weit über 350 Dosierwagen bei den Lohnunternehmern in Einsatz. Es dürfte sehr wenige Profis geben, die den Gigant, den Gigant II, den Jumbo oder den Jumbolino nicht kennen.

Es folgten weitere Konstruktionen wie

  • Der LT-Profi, das Dosiergerät für höchste Leistung.
  • Die LT-Master Maisrundballenpresse, die jeder kennt oder die Grundidee der LT-Master EURO, die heute für uns die Firma Göweil in Österreich baut.
  • Der Überladewagen auf den Gigant II und der Abschiebewagen für Kompost wurden auch in der Konstruktionsschmiede der Landtechnik Zollikofen hergestellt.


Weitere interessante Konstruktionen werden folgen.